Stadtbahn Hamburg - Ja
Freitag, den 11. März 2011 um 17:24 Uhr
R4H sprach zum Thema
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"Stadtbahn Hamburg - Ja !" mit Michael Schweiger, GAL-Wandsbek, Bürgerschaftskandidat im Wahlkreis 12
und Mathias Farwig von der Initiative "Stadtbahn-Ja"
Michael Schweiger, GAL-Wandsbek
Bürgerschaftskandidat im Wahlkreis 12 / Bramfeld Steilshoop mit Farmsen Berne
Tel: 0170 - 32 38 754
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.michaelschweiger.de
Infos im Internet unter www.stadtbahnja.de
Leistungsfähig – schnell – leise – bequem – barrierefrei – umweltfreundlich – kostengünstig
Stadtbahn JETZT
Nach jahrzehntelangem Warten endlich eine Schienenanbindung für Bramfeld und Steilshoop!
UNVERZICHTBAR Zur Bewältigung des wachsenden Verkehrs ist eine Stadtbahn für Hamburg unverzichtbar, sonst bleiben die rund drei Millionen Menschen bald im Stau stecken. Busse sind kein Ersatz, sie haben ihre Kapazitätsgrenze schon lange überschritten und stehen außerdem genau wie Autos im Stau, während die Stadtbahn daran vorbei fährt. Nahezu alle Großstädte lösen ihre Verkehrsprobleme inzwischen mit Straßenbahnen. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Oft diskutierte Alternativen sind nicht billiger und Nichts tun wäre noch teurer.
ATTRAKTIV
Die absehbaren Verkehrsprobleme in Hamburg müssen effektiv und kostengünstig gelöst werden. Der U-Bahnbau kostet rund 100 Millionen Euro pro Kilometer, Stadtbahn aber nur rund 20 Millionen Euro pro Kilometer. Und nicht nur die Kosten sprechen für die Stadtbahn: Sie ist schnell, leise, umweltfreundlicher, klimafreundlicher und mit den Betriebskosten günstiger als das Busangebot. Der Elektroantrieb der Stadtbahn macht unabhängig vom versiegenden Erdöl.
MODERN
Die technische Weiterentwicklung von Stadtbahnfahrzeugen sowie der Einsatz von Steuerungselektronik für Fahrzeuge und Ampeln hat aus der von früher bekannten Straßenbahn ein attraktives und bequemes Verkehrssystem werden lassen. Die Niederflurwagen mit einer Wagenbodenhöhe von 30 cm statt rund 80 cm bei der ehemaligen Hamburger Straßenbahn erleichtert Menschen mit Behinderung oder Eltern mit Kinderwagen den Zugang.
MACHBAR
Planungen belegen es, die Stadtbahn kann ohne weiteres verkehrlich und städtebaulich in den Straßenraum eingepasst werden. Sie steht dabei aber in Konkurrenz zu anderen Nutzungsansprüchen, z. B. gehen teilweise Parkplätze verloren. Autofahrer fürchten um ihre Vorrechte und protestieren. Besonders in Winterhude und Eppendorf formiert sich Widerstand - kein Wunder, dort gibt es schon heute die Möglichkeit, auf die Schiene auszuweichen. Neben der Volksinitiative gegen die Stadtbahn hat sich aber inzwischen auch eine Volksinitiative für die Stadtbahn gegründet.
UMSETZUNG
Seit fast 40 Jahren haben die Spitzenpolitiker aller Parteien den Bramfeldern und Steilshoopern einen Schienenanschluss versprochen. Weil es aber in der Bevölkerung Bedenken gibt, haben sie das jetzt vergessen. Die CDU rückt von dem mit der GAL vereinbarten Projekt ab und SPD hat Angst vor den Wählern. Anstatt die Menschen aber über die Vorzüge der Stadtbahn zu informieren, kommt eine Absage. Nur die GAL kämpft weiter unverändert für die Stadtbahn.
Naturschutzverbände, ADFC und der Hamburger Zukunftsrat sind über die Haltung von CDU und SPD empört. Die Hamburger Hochbahn hält zunächst weiter an der Stadtbahn fest, wie erfolgreich, wird die Wahl am 20.2. entscheiden.
Bürgerschaftskandidat der GAL für den Wahlkreis 12, Michael Schweiger, erklärt:
„Hamburger müssen auch ohne Auto mobil sein können, dazu brauchen wir unbedingt einen hochwertigen Öffentlichen Nahverkehr. Der kann auf mittlere Sicht nur mit Hilfe der Stadtbahn funktionieren. Die Stadtbahn ist ein Verkehrsmittel, dass die Menschen nicht nur bequem und umweltschonend befördert, die grün bewachsenen Gleisflächen verändern außerdem das Straßenbild positiv und verbessern die Aufenthaltsqualität für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner. Wir GRÜNEN setzen auf die ökologisch, betriebswirtschaftlich und verkehrspolitisch sinnvolle Stadtbahn!
V.i.d.P.: Astrid Boberg, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN/GAL Wandsbek, Schellingstraße 83, 22089 Hamburg

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